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Consus Qëllimi i projektit është të krijojë një rrjet rajonal shkencor-shoqëror për risitë e qëndrueshmërisë në Shqipëri e Kosovë me qëllim forcimin e lidhjes dhe bashkëpunimit të institucioneve në fushën e arsimit të lartë, kërkimit dhe praktikës.
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Resource facts

  • mehr als 10 Studierende
  • 15 - 30 Minuten
    Bis zu 3 Vorlesungseinheiten
  • Internet Verbindung erforderlich
  • English, German

Beschreibung
(als PDF)

Zusätzliche Anhänge

Philosophischer Dialog(Resource ID: 22)

Der sokratische Dialog als gemeinsames Argumentieren, als gemeinsame Wahrheitssuche ist ein platonisches Moment. Man einigt sich meist auf eine Frage, die die meisten TeilnehmerInnen interessant finden. An und für sich ist es eine Arbeitsweise, die durch das Abwägen von Gründen und Gegengründen dazu verhelfen soll, Einsichten zu gewinnen. Ganz allgemein wird von der menschlichen Fähigkeit des Nachdenkens und Reflektierens ausgegangen. Eigene konkrete Erfahrungen sind dabei Ausgangspunkt und sollen miteinbezogen werden, sodass der Zusammenhang zum Konkreten stets bewusst bleibt.

Die/der Lehrende übernimmt die wesentliche Rolle eines Facilitators (eines Begleiters/einer Begleiterin des Gespräches). Er/sie hat die Aufgabe, das Gespräch zu strukturieren – ausgehend von den vorhandenen Möglichkeiten jedes Gesprächspartners/jeder Gesprächspartnerin wird den eigenen Ideen und Gedanken durch geschicktes Fragen zur Geburt verholfen.

Er/sie hat darauf zu achten, dass die Ausgangsfrage, auf die man sich geeinigt hat, im Auge behalten wird. Gefordert ist die unbedingte Eigeninitiative und selbstständiges Denken der Studierenden. Der persönliche Einsatz aller Beteiligten ist unumgänglich.

Ein Ziel ist, Studierende zu ermutigen, ihre eigenen Meinungen verständlich zu artikulieren sowie gut zu argumentieren. Außerdem lernen sie mehrere Sichtweisen und unterschiedliche Perspektiven kennen sowie etwaige Lösungen selbstständig zu erarbeiten.

Ausgangspunkte für ein philosophisches Gespräch können die in den "Nachhaltigkeit philosophisch hinterfragt"-Bausteinen vorgestellten Materialen sein: Texte, Bilder, Gedichte, Filme oder Musikstücke. Aber auch die kurzen Einleitungen oder Artikel können Anregungen zu Fragestellungen bieten. Die vorgeschlagenen Werke sind als „Text“ zur Vertiefung und zum gemeinsamen Dialog zu verstehen, mit dem Ziel, das reflexive Denken und umfassendes Verständnis zu fördern und schließlich eine „community of inquiry“ – eine Forschergemeinschaft zu bilden.

Typ der Lehrmethode
  • Diskussion/Debatte
  • Reflexion
Vorbereitung
Niedrig
Vorausgesetztes Wissen
Benötigt kein spezielles Vorwissen
Stärken der Methode
- Dialogfähigkeit
- Reflexionskompetenz
- Zusammenhänge erkennen
- Kritisches Denken
- Kreatives Denken
- Caring Thinking
- Empathie
- Beziehungen erfassen
- Schlussfolgerungen ziehen
- Kontext herstellen
- Fragen formulieren
- Ursachen und Gründe unterscheiden
- Zweideutigkeiten erkennen
- Konsequenzen überprüfen
- Ähnlichkeiten und Unterschiede erkennen
- Ursache- und Wirkungsbeziehungen erkennen
- Mit Analogien arbeiten
- Gedankenexperimente einbeziehen
- Eigene Erfahrungen heranziehen
- Beobachten, Analysieren, Beschreiben
- Gründe nennen
Gefördert von
Gefördert vom österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung im Rahmen der Ausschreibung "Projekt MINT-Massenfächer" (2011/12)

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Autor

Mag. Dr.phil. Dr.h.c. Daniela G. Camhy
Anja Lindbichler

Kontakt

Camhy Daniela
daniela.camhy(at)uni-graz.at
This teaching resource is allocated to following University:
KFUG - Karl-Franzens-University Graz
Datum:

Lizenz

Creative Commons
BY-NC-ND

Typ

  • Diskussion/Debatte
  • Reflexion