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Resource facts

  • unter 5 Studierenden
    5 bis 10 Studierende
    mehr als 10 Studierende
    unabhängig von der Zahl der Studierenden
  • 15 - 30 Minuten
    Bis zu 3 Vorlesungseinheiten
  • English, German

Beschreibung
(als PDF)

Implementierung

Zusätzliche Anhänge

Resilienz-Quiz: ein Räuber-Beute-System(Resource ID: 175)

Anhand eines einfachen - idealisierten - Räuber-Beute-Modells wird verdeutlicht, wie resilientes Verhalten aus der inneren Organisationsweise und Dynamik eines Systems hervorgeht. Das Quiz besteht aus 17 Web-Seiten, die nacheinander durchlaufen werden. Es spielt das Modell anhand verschiedener Annahmen durch, diskutiert es und stellt dem Benutzer/der Benutzerin eine Reihe von Ja-Nein-Fragen, die sich auf die zukünftige Entwicklung des Systems beziehen. Es kann von Studierenden alleine durchgespielt oder von einer Lehrperson in einer Lehrveranstaltung präsentiert und gemeinsam mit den Studierenden diskutiert werden.

Resilienz ist die Fahigkeit eines Systems, mit Störungen fertig zu werden. Sie geht aus dessen konkreter Organisationsweise und Dynamik hervor. Ob ein System resilient ist oder nicht bzw. in welchem Ausmaß, kann daher umso besser beurteilt werden, je genauer seine innere Struktur und das Zusammenspiel seiner Teile bekannt ist. Dies wird anhand eines einfachen - idealisierten - Räuber-Beute-Modells verdeutlicht.

Entscheidend beim Konzept der Resilienz ist, dass sich die Widerstandsfähigkeit nicht auf eine einmalige Störung bezieht, sondern gegenüber einer bestimmten Art von Störungen, die wiederholt auftreten, gegeben sein muss. Das Räuber-Beute-Modell zeigt das auf eine Weise, die - aufgrund seiner einfachen Struktur - im Detail gut nachvollziehbar ist, und es zeigt auch auf, dass jede Widerstandsfähigkeit Grenzen besitzt.

Das Quiz besteht aus 17 Web-Seiten, die nacheinander durchlaufen werden. Es spielt das Modell in verschiedenen Störungsszenarien durch, diskutiert die sich daraus ergebende Dynamik und stellt dem Benutzer/der Benutzerin eine Reihe von Ja-Nein-Fragen, die sich auf die zukünftige Entwicklung des Systems beziehen. Es kann wahlweise online gestartet oder downgeloadet werden.

Zwei Anwendungsmöglichkeiten werden empfohlen:

  • Die Studierenden spielen das Quiz alleine durch. Die Texte erfordern kein Vorwissen, sie machen klar, worum es beim Begriff der Resilienz in erster Linie geht. Am Ende werden weitere Kontexte erwähnt, in denen der Begriff angewandt wird, und es wird vor Simplifizierungen gewarnt.
  • Eine Lehrperson präsentiert das Quiz in einer Lehrveranstaltung. Im Gespräch mit den Studierenden wird bei jeder Quiz-Frage vorab diskutiert, welche Antwort zutrifft.

Für mathematisch Interessierte wird auf der letzten Seite erklärt, mit welchen Gleichungen das Modell beschrieben wird.

Lernziele
Die Studierenden sollen ein elementares Verständnis für den Begriff der Resilienz erlangen. Insbesondere sollen sie verstehen, dass dieses Konzept eine sich aus der inneren Funktionionsweise eines Systems ergebende Widerstandsfähigkeit bezeichnet, mit wiederholten Störungen fertig zu werden, ohne zusammenzubrechen.
Bezug zur Nachhaltigkeit
Nachhaltiges Handeln schließt die Einschätzung der Belastbarkeit (Resilienz) von Ökosystemen gegenüber von Menschen verursachten Störungen ein. Des Weiteren ist das Konzept der Resilienz von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung menschlicher Gesellschaften, gerade im Zeitalter des globalen Wandels.
Vorausgesetztes Wissen
Benötigt kein spezielles Vorwissen
Vorbereitungsaufwand
Niedrig
Zugang
Free
Quellen und Verweise

  • Steve Carpenter, Brian Walker, J. Marty Anderies and Nick Abel: From Metaphor to Measurement: Resilience of What to What?, Ecosystems (2001) 4: 765 – 781 (DOI: 10.1007/s10021-001-0045-9). [Online hier]

  • Stockholm Resilience Centre

  • Resilience Alliance

Gefördert von
Gefördert vom österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung im Rahmen der Ausschreibung "Projekt MINT-Massenfächer" (2011/12)

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Autor

Franz Embacher

Kontakt

Franz Embacher
franz.embacher(at)univie.ac.at
This teaching resource is allocated to following University:
BOKU - University of Natural Resources and Life Sciences Vienna
Institution:
Center for Global Change and Sustainability (BOKU Vienna)
Datum:

Lizenz

Creative Commons
BY-NC-SA

Werkzeuge und Methoden

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