Sustainicum Collection

Consus Qëllimi i projektit është të krijojë një rrjet rajonal shkencor-shoqëror për risitë e qëndrueshmërisë në Shqipëri e Kosovë me qëllim forcimin e lidhjes dhe bashkëpunimit të institucioneve në fushën e arsimit të lartë, kërkimit dhe praktikës.
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Resource facts

  • unter 5 Studierenden
  • Bis zu 3 Vorlesungseinheiten
    4 - 7 Vorlesungseinheiten
    Bis zu einem Semester
  • English, German

Beschreibung
(als PDF)

Implementierung

Zusätzliche Anhänge

Methoden der qualitativen Raumanalyse(Resource ID: 18)

Im Baustein „Methoden der qualitativen Raumanalyse“ werden Grundlagen der qualitativen Feldforschung dargelegt. Wenn Meinungen, Haltungen oder Verhaltensformen der Menschen zu bestimmten Themenbereichen analysiert werden sollen, bieten die dargelegten qualitativen Methoden und Analysekategorien wichtige Ausgangspunkte. Die einzelnen Methoden können wie ein „Werkzeugkoffer“ verwendet werden. Der Baustein kann als Ideenkatalog angesehen werden, in dem man blättern und von dem man sich inspirieren lassen kann – es geht darum, einen geeigneten Zugang zu den Menschen zu finden. Die ForscherInnen müssen „ihren“ Zugang und „Ihre“ Methoden finden. Der Baustein ist außerdem so gestaltet, dass einzelne Teile ausgedruckt und ins Feld mitgenommen werden können.

Dieser Baustein beschäftigt sich im ersten Teil mit qualitativen Forschungsmethoden, im zweiten Teil mit Gesprächsführungen und Interviews und im dritten Teil mit der Auswertung und der Texterstellung. Der Baustein muss nicht von vorne nach hinten gelesen werden, er kann durchaus flexibel gehandhabt werden. Der Leser/die Leserin sollte sich vorerst auf jene Punkte konzentrieren, die für seine oder ihre Herangehensweisen wichtig und sinnvoll erscheinen.

Die Erfahrungen im Feld müssen zwischen den Studierenden und den Lehrenden immer wieder diskutiert werden. Es sollen immer wieder Memos und Rohtexte verfasst werden, um zentrale Inhalte zu definieren. Eine gute Möglichkeit, unterschiedliche subjektive Einschätzungen zu erhalten, ist, mehrere Studierende das gleiche räumliche Feld untersuchen zu lassen.

Die beschriebenen Methoden bilden keinen eigenständigen Lehrveranstaltungsinhalt, sondern sollten am besten mit dem Thema der Lehrveranstaltung kombiniert und ergänzt werden. Wenn also der Inhalt einer Lehrveranstaltung durch die Analyse unterschiedlicher Perspektiven der Menschen bereichert werden kann, dann bietet dieser Baustein eine geeignete Grundlage.

Dieser Baustein bietet die Möglichkeit, Meinungen einzuholen, die öffentlich nicht zur Sprache kommen. Eine Auseinandersetzung mit den Menschen beginnt bereits mit der Beschäftigung dieses Bausteins und endet mit einer strukturierten Darstellung von subjektiven Meinungen, die vermehrt für unterschiedliche Fachgebiete an Bedeutung gewinnen.

(Der Baustein „Methoden der qualitativen Raumanalyse“ kann mit dem Baustein „Die qualitative Standortanalyse“ kombiniert werden).

Lernziele
Die Studierenden lernen, eigene Vorurteile zu erkennen und andere Positionen zu verstehen. Sie lernen außerdem, subjektive Einstellungen zu verstehen und epistemisch zu ordnen.
Bezug zur Nachhaltigkeit
Der Baustein bietet die Möglichkeit, Anliegen, Wünsche, Handlungspraktiken usw. von Menschen in unterschiedlichen sozialen Positionen zu analysieren. Bestimmte Räume oder Themen können aus der Sicht der Menschen berücksichtigt und eingeschätzt werden.
Vorausgesetztes Wissen
Benötigt kein spezielles Vorwissen
Vorbereitungsaufwand
Hoch
Zugang
Free
Gefördert von
Gefördert vom österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung im Rahmen der Ausschreibung "Projekt MINT-Massenfächer" (2011/12)

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Autor

Mag. Dipl.-Ing. Dr. Manfred Omahna

Kontakt

Michael Eder
michael.eder(at)tugraz.at
This teaching resource is allocated to following University:
TUG - Graz University of Technology
Datum:

Lizenz

Creative Commons
BY-ND