Sustainicum Collection

Consus Qëllimi i projektit është të krijojë një rrjet rajonal shkencor-shoqëror për risitë e qëndrueshmërisë në Shqipëri e Kosovë me qëllim forcimin e lidhjes dhe bashkëpunimit të institucioneve në fushën e arsimit të lartë, kërkimit dhe praktikës.
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Resource facts

  • unter 5 Studierenden
  • Bis zu 3 Vorlesungseinheiten
  • Internet Verbindung erforderlich
  • English, German

Beschreibung
(als PDF)

Implementierung

Zusätzliche Anhänge

CO2-Bilanz Einkaufssimulator(Resource ID: 184)

CO2-Bilanzen sind ein einfacher und rascher Weg, bestimmte Umweltwirkungen von Produkten, Dienstleistungen, etc. auszudrücken. Durch Simulation von Einkaufsszenarien bietet sich die Möglichkeit, erste Erfahrungen mit CO2-Bilanzen zu sammeln.

Dieser Sustainicum-Baustein soll anhand eines Einkaufssimulators den Begriff der CO2-Bilanz näher bringen. Es wurden 3 Szenarien des studentischen Alltags entwickelt. Aufgabe ist es, unter Einhaltung eines vorgegebenen CO2- als auch Geldbudgets 100 oder mehr Zufriedenheitspunkte zu erreichen. Die Budgets sind bewusst relativ knapp gehalten, sollen sie doch einerseits die ökonomische Realität der Studierenden und anderseits eine wünschenswerte Reduktion von Treibhausgasemission durch privaten Konsum abbilden.

Die Treibhausgasemissionen werden als CO2-Äquivalente dargestellt. Berücksichtigt sind neben der CO2-Emission auch Ausstoß von Methan (CH4) und Stickoxiden (NOX). Entsprechend der spezifischen Klima-Wirkung wird Methan mit dem Faktor 23 und Stickoxide mit dem Faktor 127 gewichtet. Zusammen bilden diese 3 Emissionen die in der landwirtschaftlichen Produktion hauptsächlich anfallenden Treibhausgase.

Die Daten wurden aus frei zugänglichen Internetquellen extrahiert. Als Auswahlkriterium wurde die geographische Nähe zu Österreich herangezogen. Sofern österreichische Daten vorhanden waren, wurden diese mit Vorzug verwendet. Es wurden vom Autor keine eigenen Daten erhoben. Die verwendeten Daten genügen in jedem Fall dem Zweck des Bausteins. Sie sind allerdings nicht ohne weiteres für wissenschaftliche Arbeiten geeignet.

Die verwendeten Daten spiegeln nicht den gesamten Produktlebenszyklus (LCA) wider, sondern nur die Emissionen von der Produktion bis zum Händler (cradle to gate). Einerseits ist die Datenlage in dieser Hinsicht besser, andererseits wird dadurch eine bessere Vergleichbarkeit der Daten gewährleistet und die Szenarien werden nicht unnötig verkompliziert. Durch Lagerung und Zubereitung von Lebensmitteln entstehen weitere Treibhausgasemissionen, diese werden in den vorliegenden Daten nicht berücksichtigt. Verantwortungsvoller und bewusster Einsatz von Ressourcen in diesem Bereich hilft, Treibhausgasemissionen zu verringern.

Ziel des Bausteins ist, jungen Menschen ein Gefühl dafür zu geben, wie ihre alltäglichen Konsumentscheidungen zu Treibhausgasemissionen beitragen und welche alternativen Möglichkeiten getroffen werden können, die zu einer Reduktion dieser Emissionen führen.

Dieser Simulator bildet allerdings nur einen kleinen Teil der durch Konsumverhalten in weitestem Sinn verursachten Treibhausgasemissionen ab. Bewusst ausgespart bleiben sämtliche Emissionen durch Mobilität (Individualverkehr, Fernreisen,...) oder Wohnen. Bei der Verwendung des Bausteins soll von den Vortragenden darauf hingewiesen werden, dass in diesen Bereichen erhebliches Potential zur Einsparung von Treibhausgasemissionen liegt und ein Verhalten, das wenig Rücksicht auf Ressourcenschonung nimmt, sämtliches ressourcenschonende Verhalten im alltäglichen Konsum ad absurdum führt.

Den Einkaufssimulator finden Sie unter: http://pmig.github.io/Sustainicum/#/

Aha Effekte

  • durchschnittliche, vorherrschende Ernährungsweisen (viel Fleisch/tierische Produkte) sind unter der Gesichtspunkt einer Reduktion von Treibhausgasen nicht möglich
  • bestimmte Fleischsorte sind deutlich klimaschädlicher als andere
  • bestimmte pflanzliche Nahrungsmittel sind relativ klimaschädlich
  • Verpackungen machen speziell bei Getränken einen beträchtlichen Teil der Emissionen aus
  • Die Art der Lagerung (Frischware oder beispielsweise Tiefkühlware) trägt beträchtlich zu Emissionen bei
Lernziele
Erkennen welche Auswirkungen alltägliche Dinge, wie beispielsweise der Einkauf von Getränken, auf den Ressourcenverbrauch haben und wie bereits einfache Verhaltensänderungen zu mehr Nachhaltigkeit beitragen können.
Bezug zur Nachhaltigkeit
Den Begriff Ökobilanz erfahrbar machen.
Bewusstseinsbildung für und Verhaltensänderung zu Verringerung von CO2-Emissionen.
Vorausgesetztes Wissen
Benötigt kein spezielles Vorwissen
Vorbereitungsaufwand
Niedrig
Zugang
Free
Gefördert von
Gefördert vom österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung im Rahmen der Ausschreibung "Projekt MINT-Massenfächer" (2011/12)

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Autor

Franz Michalke

Kontakt

Franz Michalke
franz.michalke(at)boku.ac.at
This teaching resource is allocated to following University:
BOKU - University of Natural Resources and Life Sciences Vienna
Institution:
Institute of Safety and Risk Sciences (BOKU Wien)
Datum:

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Creative Commons
BY-NC-ND

Werkzeuge und Methoden

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