Sustainicum Collection

Consus Qëllimi i projektit është të krijojë një rrjet rajonal shkencor-shoqëror për risitë e qëndrueshmërisë në Shqipëri e Kosovë me qëllim forcimin e lidhjes dhe bashkëpunimit të institucioneve në fushën e arsimit të lartë, kërkimit dhe praktikës.
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Resource facts

  • 5 bis 10 Studierende
  • Bis zu 3 Vorlesungseinheiten
  • English, German

Beschreibung
(als PDF)

Implementierung

Zusätzliche Anhänge

Nachhaltigkeit im Alltag(Resource ID: 197)

Dieser LVA-Baustein beinhaltet einen Wettbewerb, bei dem Teams von Studierenden nach herausragenden Beispielen für Nachhaltigkeit oder für Nicht-Nachhaltigkeit in ihrem persönlichen Lebensumfeld (Schule, Universität, Wohnen, Mobilität, Konsumverhalten etc.) suchen. Die Funde werden genau recherchiert, mit Zahlen- und Bildmaterial unterlegt und für eine Kurzpräsentation (max. 15 Minuten) aufbereitet. Die Gruppen wetteifern darin, die eleganteste Lösung zu entdecken bzw. den skurrilsten Schildbürgerstreich aufzudecken.

Aufbau

  • Einführungsvortrag, Teambildung, Vorberatungen im Team, Festlegung Wettbewebsthema (1-2h)
  • Teamarbeit: Ermittlungen vor Ort + Auswertung der Ergebnisse (auswärts, je nach Engagement mehrere Stunden)
  • Ergebnispräsentation, Diskussion (1-2h)

Durchführung

Der Baustein kann umso besser realisiert werden, je mehr Vorwissen bei den Studierenden zum Wettbewerbsthema vorhanden ist. Deshalb ist es vorteilhaft, wenn bereits andere Bausteine, die thematisch in Bezug zum Wettbewerbsthema stehen, genützt wurden. Wählt man die Wettbewerbsvariante "Energiedetektive", wäre ein geeigneter Vorbereitungsbaustein "Das Energieproblem" und/oder "Thermische Energie".

Einführungsvortrag

Dieser Baustein stellt einen praktischen Bezug zum Thema Nachhaltigkeit her. Er beginnt mit einem kurzen Einführungsvortrag in das Thema Nachhaltigkeit, der die Wichtigkeit nachhaltiger Lösungen erläutert und auf die Allgegenwart von Entscheidungsalternativen – für oder gegen nachhaltiges Verhalten – in vielen Bereichen des Alltagslebens hinweist. Betont werden sollte, dass wenig nachhaltiges Verhalten Probleme entweder örtlich, meist aber zeitlich in die Zukunft verschiebt (z.B. Mülldeponie). In der Regel wachsen bzw. verschärfen sich die verschobenen Probleme im Laufe der Zeit (z.B. Eindringen von Wasser in unterirdische Deponien – Stichwort: Atommülllager Asse). Thematisiert werden sollte auch die  Energieversorgung der Industriestaaten als Paradebeispiel für Problemexport. Die nachteiligen Begleiterscheinungen, wie Ressourcenverknappung, Umweltkatastrophen, Unter­stützung von Diktaturen und Kriegshandlungen, sind örtlich und/oder zeitlich verlagert – und durch das lange Aufschieben werden zusätzliche, gewaltigere Probleme geboren (Stichwort: Treibhauseffekt, globaler Temperaturanstieg). Die so neu entstandenen Übel lassen das Ursprungsproblem – nämlich eine nachhaltige CO2-neutrale Energieversorgung zu etablieren – als vergleichsweise einfach lösbar erscheinen.

Für den Einführungsvortrag ist eine Präsentationsunterlage mit Folien und kommentierenden Notizenseiten beigestellt.

Wettbewerb (Themeneingrenzung, Organisation, Richtlinien)

Der Einführungsvortrag wirft naturgemäß die Frage auf, warum nachhaltiges Verhalten nicht viel öfter zu beobachten ist und warum nachhaltige Lösungen mehr die Ausnahme als die Regel sind. Den besten Einblick gewinnt man, wenn man selbst nachhaltige Lösungen umsetzt, was aber für einen LVA-Baustein zu aufwändig wäre. Einfacher ist es, nach markanten Fallbeispielen Ausschau zu halten und deren (hindernde oder fördernde) Triebkräfte zu recherchieren.

Daher wird im Anschluss an den Einführungsvortrag ein Wettbewerb vorbereitet – unter dem Motto: „Wer findet das nachhaltigste oder das nicht-nachhaltigste Fallbeispiel“. Der Lehrveranstaltungsleiter/die Lehrveranstaltungsleiterin muss natürlich die Anzahl an Möglichkeiten eingrenzen (z.B. örtlich: unmittelbarer Erlebnisbereich der Studierenden wie Uni- und Wohnbereich, Bundesland und nach Themenbereichen: Energie, Nahrungsmittel, Entsorgung etc.) und die Ziele klar herausstellen:

  1. Markantes Fallbeispiel aufspüren und (Nicht-)Nachhaltigkeit klar aufzeigen.
  2. Hintergründe bzw. Ursachen herausfinden.

Für den Wettbewerb werden kleine Teams mit je 3-4 Mitgliedern gebildet, die anschließend beraten, welche Fälle sie recherchieren könnten, wie sie vorgehen wollen bzw. ob besondere Hilfsmittel benötigt werden. Der Lehrveranstaltungsleiter/die Lehrveranstaltungsleiterin übernimmt die Rolle eines/einer externen Konsulenten/Konsulentin, der/die alle Teams nach Bedarf beratend unterstützt.

Beispielsweise könnten Teams als Energiedetektive nach Energieverschwendung im Universitätsbereich fahnden, diese dokumentieren und die zuständigen Stellen zu den Hintergründen befragen.

Ergebnispräsentation

In einer späteren Lehreinheit sollten die Ergebnisse präsentiert werden und die gewonnenen Erfahrungen der Gruppen diskutiert werden. Lehrreich und spannend zugleich sind besonders die Ursachen oder Sachzwänge, die hinter besonders guten oder besonders skurrilen Fällen stehen.

Siegerprämierung

Es ist keine Siegerehrung im klassischen Sinn vorgesehen. Die Teams wetteifern mit interessanten, spannenden und unterhaltsamen Präsentationen um die Aufmerksamkeit Ihrer ZuhörerInnen und MitbewerberInnen.

Unterlagen, Hilfsmittel

Beigestellt sind Präsentationsunterlagen mit einem Vorschlag für einen kurzen Einführungsvortrag. Die Unterlagen beinhalten Präsentationsfolien und zugehörige Seiten mit Notizentext. Je nach konkretem Wettbewerbsthema können auch spezifische Hilfsmittel aus verwandten Bausteinen herangezogen werden z.B. vom Baustein "Thermische Energie ".

Beigestellte Hardware

Leihweise aus verwandten Bausteinen: Thermographiekamera, Wärmeflusssensor, CO2-Indikator, Energiezähler

Kontaktdaten für die Ausleihung von Geräten
Office.ie@gmx.at
Lernziele
- Zweck nachhaltigen Handelns
- Sensibilisierung für (nicht)nachhaltige Lösungen
- Erkennen von Hemmnissen für nachhaltige Alternativen
Bezug zur Nachhaltigkeit
Die Studierenden suchen aktiv nach Musterbeispielen von Nachhaltigkeit und Nicht-Nachhaltigkeit in ihrem Wirkungsbereich, analysieren diese und versuchen die Antriebs- und Bremsmechanismen für nachhaltige Lösungen herauszuarbeiten.
Vorausgesetztes Wissen
    Vorbereitungsaufwand
    Mittel
    Zugang
    Free
    Quellen und Verweise

    TV, Doku:

    "Uranbergbau birgt Krebsgefahr", nano, 3SAT, 2008 (http://www.youtube.com/watch?v=YLS24QB-CzA)

    "Atommüll: Endlager verzweifelt gesucht", Quarks&Co, WDR (http://www.youtube.com/watch?v=qyElezLKnEc)

    "Erdoel: wie Ölkonzerne unser Klima killen", Doku, ARTE, 2011 (http://www.youtube.com/watch?v=9l5PsbC2owU)

    "Gasland", Dokumentarfilm v. Jush Fox 2010 (Schiefergasgewinnung, - auch im Internet verfügbar)

    "Let's make money", Doku v. Erwin Wagenhofer 2008 (Profitgier contra Nachhaltigkeit)

    "We feed the world", Doku v. Erwin Wagenhofer 2005 (Nahrungsproduktion)

     

    Verwandte Bausteine (Sustainicum Plattform):

    Gefördert von
    Gefördert vom österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung im Rahmen der Ausschreibung "Projekt MINT-Massenfächer" (2011/12)

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    Autor

    Mag. Dr. Robert Weger

    Kontakt

    Robert Weger
    office.ie(at)gmx.at
    This teaching resource is allocated to following University:
    BOKU - University of Natural Resources and Life Sciences Vienna
    Institution:
    Firma Innovative Elektronik
    Datum:

    Lizenz

    Creative Commons
    BY-NC-ND

    Werkzeuge und Methoden

    • Projekt für Studierende