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Consus Qëllimi i projektit është të krijojë një rrjet rajonal shkencor-shoqëror për risitë e qëndrueshmërisë në Shqipëri e Kosovë me qëllim forcimin e lidhjes dhe bashkëpunimit të institucioneve në fushën e arsimit të lartë, kërkimit dhe praktikës.
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Resource facts

  • mehr als 10 Studierende
  • 4 - 7 Vorlesungseinheiten
  • Internet Verbindung erforderlich
  • English, German

Beschreibung
(als PDF)

Zusätzliche Anhänge

Open Space Technology(Resource ID: 15)

Open Space Technology (OST) ist eine Methode, um Meetings selbstorganisiert abzuhalten. Im Gegensatz zu konventionellen Konferenzen wird die Tagesordnung gemeinsam erstellt - Themen können von jedem eingebracht werden und bei genügend Interesse werden selbstständige Arbeitsgruppen gebildet. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden im Anschluss allen TeilnehmerInnen zur Verfügung gestellt.

Am Beginn des Open Space Meetings wird in maximal einer Stunde die Agenda festgelegt. Es soll nur über Themen gesprochen werden, die genügend Personen am Herzen liegen. Jede/r kann Themen einbringen, er/sie muss nur genügend Personen finden, die daran arbeiten möchten und schon kann eine Arbeitsgruppe gebildet werden. Die gemeinsam erstellte Agenda findet sich am “Marktplatz”.

Essentiell ist, dass die so gebildeten Arbeitsgruppen nur so lange bestehen bleiben, wie es Interesse gibt. Ist ein Thema ausdiskutiert, löst sich die Gruppe auf und die Ergebnisse kommen auf die Nachrichtenwand, die sich ebenfalls am Marktplatz befindet. Umgekehrt steht es den Studierenden frei, dort mitzumachen, wo sie wollen und auch die Gruppe zu wechseln, wann sie möchten. Dies geht so weit, dass jede/r TeilnehmerIn die Verpflichtung hat, die Gruppe zu verlassen, wenn er/sie die Meinung hat, dort nichts zu lernen bzw. beizutragen (Law of Two Feet).

Am Ende der Open Space Technology findet ein Austausch im Plenum statt, die Ergebnisse der Einzelgruppen werden Allen elektronisch zur Verfügung gestellt.

Didaktische Beschreibung der Lehrmethode

Zu Beginn sitzen die Studierenden in einem Kreis (bzw. in mehreren konzentrischen Kreisen bei vielen TeilnehmerInnen). Der Moderator/die Moderatorin erklärt kurz das Überthema (zum Beispiel Mobilität), danach fordert er/sie alle TeilnehmerInnen auf, Subgruppen zu diesem Thema zu bilden. Um eine Subgruppe zu gründen (z.B. Einführung von Citybikes für Graz), kommt die jeweilige Person in die Mitte und präsentiert ihr Thema der Großgruppe. Die Themen werden auf einer Wand gesammelt und dann wird daraus eine Agenda gemacht. Aus der Agenda geht hervor, wo die diversen Break Out-Sessions stattfinden, wobei der „Themenlieferant“/die "Themenlieferantin" dafür verantwortlich ist, Raum und Zeit des Meetings festzulegen. Die Agenda wird auf am sog. Marktplatz aufgeschlagen, daneben gibt es noch eine Nachrichtenwand, auf der Ergebnisse publiziert werden.

Die Arbeitsgruppen organisieren ihre Arbeitszeiten und Pausen selbst und können sich auch jeder Zeit wieder auflösen. Bei genügend Interesse können auch zusätzliche Arbeitsgruppen gebildet werden, es muss lediglich Ort und Zeit am Marktplatz bekannt gemacht werden. Am Ende der Diskussionsrunden ist die Person, die das Thema eingebracht hat, dafür verantwortlich, dass die Ergebnisse auf der sog. Nachrichtenwand veröffentlicht werden. Bei mehrtägigen Seminaren können auch zwischendurch Plenarphasen eingefügt werden, um Arbeitsgruppen zusammenzulegen oder neue zu schaffen.

In der abschließenden Plenarrunde im Sesselkreis bekommen die Studierenden Gelegenheit, sich über ihre Eindrücke und Erfahrungen auszutauschen, falls gewünscht werden weitere Schritte vereinbart. Die Ergebnisse werden allen Mitgliedern übermittelt.

Notwendige Unterlagen/Materialien

Räume für die Breakout-Sessions, Posterwände für Agenda und Nachrichtenwand, Plakatschreiber und Flipcharts für die einzelnen Gruppen.

Typ der Lehrmethode
  • Diskussion/Debatte
Vorbereitung
Niedrig
Vorausgesetztes Wissen
Benötigt kein spezielles Vorwissen
Themen der Nachhaltigkeit
Mobilität, Klimawandel, nachhaltiger Lebensstil u.v.m. Idealerweise sind es Themen, die die Studierenden unmittelbar betreffen, sprich einen regionalen bzw. persönlichen Bezug haben. Ein Beispiel wäre eine geplante Umgestaltung des Campusareals, bei der die Studierenden einbezogen werden oder wissenschaftliche Symposien.
Stärken der Methode
- Studierende lernen durch diese Methode, Verantwortung für den Inhalt eines Seminars zu übernehmen (selbstorganisiertes Lernen)
- Studierende lernen, ihnen wichtige Themen vor einer Gruppe zu präsentieren und andere zu motivieren, mitzumachen.
Quellen und Verweise

Diese Methode wurde von Harrison Owen entwickelt, der darüber ein Buch mit dem Titel “Open Space Technology: A User’s Guide” verfasst hat. Auf der von ihm betriebenen Website http://www.openspaceworld.org/ werden praktische Erfahrungen mit der Methode gesammelt.

Gefördert von
Gefördert vom österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung im Rahmen der Ausschreibung "Projekt MINT-Massenfächer" (2011/12)

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Autor

MMag. Nadine Shovakar

Kontakt

Shovakar Nadine
nadine_shovakar(at)me.com
This teaching resource is allocated to following University:
KFUG - Karl-Franzens-University Graz
Datum:

Lizenz

Creative Commons
BY

Typ

  • Diskussion/Debatte