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Sustainicum Collection

Consus Qëllimi i projektit është të krijojë një rrjet rajonal shkencor-shoqëror për risitë e qëndrueshmërisë në Shqipëri e Kosovë me qëllim forcimin e lidhjes dhe bashkëpunimit të institucioneve në fushën e arsimit të lartë, kërkimit dhe praktikës.
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Resource facts

  • unabhängig von der Zahl der Studierenden
  • Bis zu 3 Vorlesungseinheiten
    4 - 7 Vorlesungseinheiten
    Bis zu einem Semester
  • Internet Verbindung erforderlich
  • English, German

Beschreibung
(als PDF)

Zusätzliche Anhänge

Methoden der qualitativen Raumanalyse(Resource ID: 21)

Die Lehrmethode „Methoden der qualitativen Raumanalyse“ vermittelt Grundlagen der qualitativen Feldforschung. Wenn Meinungen, Haltungen oder Verhaltensformen der Menschen zu bestimmten Themenbereichen analysiert werden sollen, bieten die dargelegten qualitativen Methoden und Analysekategorien wichtige Ausgangspunkte. Die einzelnen Methoden können wie ein „Werkzeugkoffer“ verwendet werden. Der Baustein kann als Ideenkatalog angesehen werden, in dem man blättern und von dem man sich inspirieren lassen kann – es geht darum, einen geeigneten Zugang zu den Menschen zu finden. Die ForscherInnen müssen „ihren“ Zugang und „Ihre“ Methoden finden. Der Baustein ist außerdem so gestaltet, dass einzelne Teile ausgedruckt und ins Feld mitgenommen werden können.

Die Lehrmethode beschäftigt sich im ersten Teil mit qualitativen Forschungsmethoden, im zweiten Teil mit Gesprächsführungen und Interviews und im dritten Teil mit der Auswertung und der Texterstellung. Der Text muss nicht von vorne nach hinten gelesen werden, er kann durchaus flexibel gehandhabt werden. Der Leser/die Leserin sollte sich vorerst auf jene Punkte konzentrieren, die für seine oder ihre Herangehensweisen wichtig und sinnvoll erscheinen.

Die Erfahrungen im Feld müssen zwischen den Studierenden und den Lehrenden immer wieder diskutiert werden. Es sollen immer wieder Memos und Rohtexte verfasst werden, um zentrale Inhalte zu definieren. Eine gute Möglichkeit, unterschiedliche subjektive Einschätzungen zu erhalten, ist, mehrere Studierende das gleiche räumliche Feld untersuchen zu lassen.

Die beschriebenen Methoden bilden keinen eigenständigen Lehrveranstaltungsinhalt, sondern sollten am besten mit dem Thema der Lehrveranstaltung kombiniert und ergänzt werden. Wenn also durch die Analyse unterschiedlicher Perspektiven der Menschen der Inhalt einer Lehrveranstaltung bereichert werden kann, dann bietet dieser Baustein eine geeignete Grundlage.

Dieser Baustein bietet die Möglichkeit, Meinungen einzuholen, die öffentlich nicht zur Sprache kommen. Eine Auseinandersetzung mit den Menschen beginnt bereits mit der Beschäftigung der dargelegten Inhalte und endet mit einer strukturierten Darstellung von subjektiven Meinungen, die vermehrt für unterschiedliche Fachgebiete an Bedeutung gewinnen.

Didaktische Beschreibung der Lehrmethode

Wenn ein vorhandenes LV-Thema durch qualitative Ergebnisse ergänzt werden soll, dann bietet die Lehrmethode „Methoden der qualitativen Raumanalyse“ eine geeignete Grundlage. Die Studierenden sollen sich je nach Thema Orte überlegen, an denen sie Beobachtungen durchführen und mit InterviewpartnerInnen Gespräche führen wollen. Während der Feldforschungsphase sollen die Studierenden so viele Informationen sammeln, wie es ihnen möglich ist. Nach der Transkription der Gespräche und Feldnotizen müssen die Studierenden lernen, sich auf jene Daten zu konzentrieren, die für die Beantwortung der Fragestellung oder die Erfassung des bearbeiteten Themas notwendig erscheinen. Sie können also Thesen und Theorien durch Aussagen oder Beobachtungen untermauern oder widerlegen.

Notwendige Unterlagen/Materialien

siehe Anhang

Typ der Lehrmethode
  • Reflexion
Vorbereitung
Niedrig
Vorausgesetztes Wissen
Benötigt kein spezielles Vorwissen
Themen der Nachhaltigkeit
Raumkulturforschung
Interkulturalität
Integration/Exklusion
Genderforschung (z.B. Frauen/Männerräume)
Ungleichheitsforschung
Stadt-, Gemeinde-, Regionalforschung
Stärken der Methode
Die Studierenden lernen, eigene Vorurteile zu erkennen und andere Positionen zu verstehen. Sie lernen außerdem, subjektive Einstellungen zu verstehen und epistemisch zu ordnen.
Beurteilung / Evaluierung
Diese Lehrmethode eignet sich weniger zur Beurteilung als vielmehr dazu, die Studierenden auf subjektive Stärken oder Schwächen aufmerksam zu machen. Die Studierenden werden motiviert eigene Schwerpunkte oder Interessensgebiete durch die Meinungen der Menschen zu ergänzen. Die Studierenden lernen auch, die gesellschaftliche Relevanz eines Themas einzuschätzen.
Quellen und Verweise

Diese Methode kann mit dem Baustein „Die qualitative Standortanalyse“ kombiniert werden.

Weiterführende Links:

Forum Qualitative Sozialforschung: http://www.qualitative-research.net/index.php/fqs

Qualitative Research: http://qrj.sagepub.com/

Mailingliste Qualitative Sozialforschung: http://www.qualitative-forschung.de/mailingliste/index.html

Transkriptionssoftware: http://www.audiotranskription.de/f4.htm

Gefördert von
Gefördert vom österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung im Rahmen der Ausschreibung "Projekt MINT-Massenfächer" (2011/12)

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Autor

Mag. Dipl.-Ing. Dr. Manfred Omahna

Kontakt

Omahna Manfred
manfred.omahna(at)uni-graz.at
This teaching resource is allocated to following University:
KFUG - Karl-Franzens-University Graz
Datum:

Lizenz

Creative Commons
BY-ND

Typ

  • Reflexion