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Sustainicum Collection

Consus Qëllimi i projektit është të krijojë një rrjet rajonal shkencor-shoqëror për risitë e qëndrueshmërisë në Shqipëri e Kosovë me qëllim forcimin e lidhjes dhe bashkëpunimit të institucioneve në fushën e arsimit të lartë, kërkimit dhe praktikës.
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Resource facts

  • mehr als 10 Studierende
  • Bis zu einem Semester
    Länger als ein Semester
  • Internet Verbindung erforderlich
  • English, German

Beschreibung
(als PDF)

Zusätzliche Anhänge

3x7=21(Resource ID: 29)

Struktur dieser Lehrmethode: Studierende verfassen und reviewen Seminararbeiten nach folgendem Schema: zuerst je eine individuelle Arbeit, dann eine Arbeit in Dreiergruppen, dann eine Arbeit in Siebenergruppen. Die konkreten Zahlen können abgewandelt werden, wenn nicht ungefähr 21 Studierende teilnehmen. Ziele: Transdisziplinäre Handlungs- und Beurteilungskompetenz für komplexe Themen. Inhalte: Fachliche Begründung im transdisziplinären Dialog von je drei Zukunftsperspektiven (optimistisch – realistisch – pessimistisch) hinsichtlich mehrerer Disziplinen oder Themenanteile.

Empfohlener LV-Ablauf

(bei 4 SWS und drei Fachvortragenden, sonst einfach re-dimensionieren)

Einleitend: Erhebung eines Stimmungsbildes (anonym, über Webplattform) zur Eruierung, wo die Studierenden „abgeholt“ werden sollen, d.h. Ermittlung ihres anfänglichen Meinungs- und Kenntnisstandes. Im Kontrast dazu könnte später der Fortschritt im LV-Verlauf gemessen werden.

Anfangs sollte je 1 Block kommen, in dem jede/r Vortragende Stoff & Inhalte präsentiert (z.B. als PowerPoint-Präsentation, diese soll auf der Webplattform verfügbar sein). Dies soll die Studierenden in Stand setzen, Informationsquellen kritisch zu bearbeiten und sich so eigenständig und selbst Wissen zu erarbeiten.

Erster Schritt: Studierende wählen aus vorgegebenen Themen aus (7x3=21), und zwar jede/r Studierende aus dem eigenen Fachschwerpunkt (entsprechend individuellem Studien-Schwerpunkt). Jede/r setzt sich persönlich mit einem Anteil des Gesamtthemas auseinander. Es ist wichtig, dass es sich dabei um schriftliche Einzelarbeiten handelt.

Beibehaltung der drei Szenarien (optimistisch, realistisch, pessimistisch – denn das spiegelt drei Grundhaltungen in vielen umweltbezogenen Zukunftswahrnehmungen wider); jedes (der drei durch drei Vortragende vertretene) Fach-Sammelgebiete wird durch drei Szenarien / Zukunftssichtweisen dargestellt, um die Spannbreite der „Zukünfte“ ermessen zu können. Somit LV-Struktur wie in Abbildung 1.

Matrix-artige Gesamtstruktur der Lehrveranstaltung: 3 Disziplinengruppen (betrifft Heimat der Vortragenden, aber auch der Studierenden) und drei Szenarien-Neigungen

Zweiter Schritt: Nun werden sieben Disziplinengruppen gebildet, wenn möglich z.B. entsprechend den Studien-Schwerpunkten. Das ergäbe 3x7=21 Studierende. In jeder Disziplinengruppe gibt es 3 Szenarien, die ausdifferenziert und begründet werden sollen (2 Wochen Arbeitszeit für die Studierenden einräumen).

Dann wird ein stufenweiser (kollaborativer, nicht kompetitiver) studentischer Überarbeitungsprozess angeschlossen, und zwar quer und längs auf der Matrix in Abbildung 1. Dieser wird von einem Vortragenden geleitet, moderiert und begleitet, dabei wird auf fachliche und argumentative Ausgewogenheit geachtet, um abgerundete Statements zu erhalten.

Zuerst kommt nach zwei Arbeitswochen der Austausch von „gleichnamigen“ Studierenden (intradisziplinärer Austausch, Abbildung 2), der Argumentationen konsistent machen, abklären, verdichten und gegenchecken soll.

Intradisziplinäre Zusammenarbeit bei der 1. Überarbeitung der individuellen Standpunkte.

Danach kommt nach einer weiteren Arbeitswoche der Austausch von „ungleichnamigen“ Studierenden innerhalb derselben Szenarienart (interdisziplinärer Austausch, Abbildung 3), der Szenarien-Annahmen und -Auswirkungen abklären soll.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit bei der zweiten Überarbeitung der individuellen Standpunkte

Aufgrund dieser LV-Struktur soll sich ein stufenweiser, quer- und längsgewebter Auswägungsprozess einstellen sowie eine analoge Sozialdynamik.

Es folgt eine vertiefende Content-Präsentation, welche interdisziplinäre Verbindungen herstellt. Nach einer letzten zweiwöchigen Arbeitspause präsentieren die Studierenden ihre endgültige Version im Plenum.

Didaktische Beschreibung der Lehrmethode

Interdisziplinäres Lernen

Unterstützte Kompetenzen: Fachkompetenz, Fähigkeit zum Perspektivenwechsel, Handlungskompetenz, Kommunikative Kompetenz, Organisationskompetenz, Selbstkompetenz, Teamfähigkeit.

Informations- und Kommunikationsmedien: Lernplattform: Flexibel kann fast jede Lernplattform dafür verwendet werden, sofern sie über ein Diskussionsforum (mit Möglichkeiten für Attachments) verfügt und ausreichend Inhalte bereitstellt.

Zugang: nach Kontakt mit dem Autor wegen der hohen Komplexität

Hinweis: im Dokument „Webplattform“ zu diesem Baustein „3 x 7 = 21“ werden genauere Informationen zum Aufbau der Lernplattform gegeben

Typ der Lehrmethode
  • Diskussion/Debatte
  • Reflexion
Vorbereitung
Niedrig
Vorausgesetztes Wissen
Benötigt kein spezielles Vorwissen
Themen der Nachhaltigkeit
Für umweltorientierte und entwicklungsorientierte Studien:
„Interdisziplinäres Praktikum“ (IP) beispielsweise mit dem Titel „Welt im Wandel? – Vergleich dreier sozioökonomischer, klimatischer & technologischer Zukunftsperspektiven“, andere LVs siehe unter Literatur.
Stärken der Methode
Lernziel ist das gesamthafte Verstehen einer übergeordneten Wirkungskette, z.B. des Treibhauseffektes, und nicht nur das eines Einzelthemas. Weiters das Wahrnehmen anderer, oft abweichender, Standpunkte sowie das Einbauen konstruktiver Kritik in das eigene Weltbild sowie die eigene Seminararbeit.
Beurteilung / Evaluierung
Aufgrund sowohl der individuellen Anfangs, als auch der kollektiven Endversion der Arbeiten.
Quellen und Verweise
Gefördert von
Gefördert vom österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung im Rahmen der Ausschreibung "Projekt MINT-Massenfächer" (2011/12)

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Autor

DI Dr. Gilbert Ahamer

Kontakt

Ahamer Gilbert
gilbert.ahamer(at)uni-graz.at
This teaching resource is allocated to following University:
KFUG - Karl-Franzens-University Graz
Institution:
Wegener Center for Climate and Global Change
Datum:

Lizenz

Creative Commons
BY-NC-ND

Typ

  • Diskussion/Debatte
  • Reflexion